Zecken: Nur impfen schützt!

Vor einer gefährlichen FSME-Infektion schützt nur die Impfung. Auch wenn Zecken falsch entfernt werden, erhöht dies das Infektionsrisiko.

Sobald die Temperaturen die Plus-7-Grad-Marke überschritten haben, beginnt die aktive Zeit der Zecken. Diese lauern dann im hohen Gras, im Gebüsch und im Unterholz auf einen Wirt, dem sie ein wenig Blut „abzapfen“ können.

Impfen schützt!
Durch einen Zeckenstich können gefährliche Infektionen wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder die bakterielle Borreliose übertragen werden. Gegen letztgenannte schützt die FSME-Impfung zwar nicht. Aber gegen den FSME-Virus, der schwere neurologische Folgen verursachen kann, ist diese Impfung der einzige und noch dazu ein effektiver und günstiger Schutz.
2018 gab es in Österreich 137 FSME-Erkrankungen, das sind um 20 Prozent mehr als im Jahr davor. Betroffen waren hauptsächlich Menschen ab 40 Jahren, häufig werden die Auffrischungsintervalle nicht eingehalten oder auf die Impfung ganz vergessen.

Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen
Die FSME Impfung ist gut verträglich und sehr wirksam. Allerdings gilt es auch hier, rechtzeitig aufzufrischen.

Eine einmalige Impfung bietet nicht den erwünschten Schutz – nach der Grundimmunisierung durch 3 Impfungen ist die Impfung regelmäßig aufzufrischen. Die Faustregel lautet: Die erste Auffrischung wird drei Jahre der Grundimmunisierung verabreicht. Danach frischt man bis zum vollendeten 60. Lebensjahr alle 5 Jahre, ab dem vollendeten 60. Lebensjahr alle 3 Jahre auf. Es wird empfohlen, die Auffrischungsimpfung vor Saisonbeginn, also am besten jetzt, zu verabreichen.

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